Anschlußbahn Martin Strobel & Co, Hartmannsdorf (Textilrohstoffveredlung)
Das Anschlußgleis Martin Strobel, Hartmannsdorf, zweigte bei km 10,903 rechts bahnvorwärts zwischen Saupersdorf ob Bf und Hp Hartmannsdorf ab.

Die Anschlußweiche P1 besaß Doppelsicherheitsschloß, Hauptschlüssel Form 1 und stand in Schlüsselabhängigkeit mit der Schutzweiche P2, die mit Sicherheitsschloß , Nebenschlüssel Form B2 versehen war.

Die Anschlußbahn war nach Bedarf mit Übergabezügen von Saupersdorf ob Bf aus bedient worden.

Die Lok durfte aus Gründen des Brandschutzes das Fabrikgebäude nicht befahren. Der Anschluß war in der Regel mit GG-Wagen bedient worden.

Der Anschlußbahnvertrag soll 1897 vermutlich entweder mit der Firma Gottwald Hugo Alfred Nitzsche oder der Firma Krüger & Co geschlossen worden sein, später übernahm die Firma Gustav Kramer den Betrieb, der Anschlußbahnvertrag wurde am 17. Dezember 1927 erneuert.

Ab 01. Januar 1941 gehörte die Anschlußbahn der Firma Martin Strobel & Co.

1964 (?) übernahm der VEB Zwickauer Kammgarnspinnereien den Betrieb, bezüglich der Anschlußbahn soll ein (nicht mit der DR vertraglich geregeltes) Pachtverhältnis bestanden haben.

Die vom Anschließer beantragte Kündigung wurde am 30.09.1965 rechtswirksam.

Auf diesem Geländeplan aus dem Jahre 1890 hat man, vermutlich paar Jahre später dann, den Entwurf des Anschlußgleises eingezeichnet, hier noch ohne Schutzweiche.

Die Anschlußweiche war also ursprünglich
am km 10,898 geplant.

Die Fabrik wurde 1917/18 völlig umgebaut.

Bei einem vollspurigen Umbau der Teilstrecke Wilkau - Saupersdorf wäre nach dem Entwurf von 1921 die Anschlußbahn Strobel (damals noch Kramer) der vollspurige Endpunkt geworden.
Das Anschlußgleis sollte vom Bf Saupersdorf aus parallel zum schmalspurigen Streckengleis verlaufen, hier kurz vor dem Werksgelände (Auszug aus dem letzten Blatt des Entwurfes).
Sammlung D.Schatte
Dieter Schatte, eMail: D.Schatte@web.de

nach Wilkau
nach Carlsfeld
Sammlung D.Schatte
Die Strecke zwischen den Anschlüssen Gräßler und Strobel
Foto (Ausschnitt): Sammlung D.Schatte
Sammlung D.Schatte
Brandschutzordnung (Auszug)
Die Anschlußweiche Strobel. Weiter vorn ist bereits
das Anschlußgleis B. Möckel zu erkennen, in dem ein O-Wagen steht.
Foto: Sammlung Helge Scholz
Zeichnung: Reinhold, BA Zwickau 2, Sammlung D.Schatte
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Wilkau-Haßlau - Kirchberg
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